Thomas Pluch Drehbuchpreis 2018 - Nominierungen


Cops von Stefan A. Lukacs
Die beste aller Welten von Adrian Goiginger
Licht von Kathrin Resetarits
Life Guidance von Ruth Mader und Martin Leidenfrost
Zauberer von Sebastian Brauneis, Clemens Setz, Nicholas Ofczarek

sind für den Hauptpreis und Spezialpreis der Jury nominiert.

 
Cops

Cops
Drehbuch und Regie: Stefan A. Lukacs

Kurzinhalt
Christoph ist Rekrut der Polizeispezialeinheit WEGA – ein Alltag zwischen Testosteron, Revierkämpfen und Gruppendruck. Als er während der Ausbildung einen aggressiven Mann niederschießt, wird er von seinen Kollegen als Held gefeiert. Doch Christoph hat Zweifel und löst damit eine Spirale der Gewalt aus, die sein Bild von der makellosen Eliteeinheit ins Wanken bringt…

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Die beste aller Welten
Drehbuch und Regie: Adrian Goiginger

Adrian erlebt eine Kindheit im außergewöhnlichen Milieu einer Drogenszene am Rand einer österreichischen Stadt, und mit einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine behütete Kindheit, die beste aller Welten, bis sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen Dämonen besiegen…

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Licht
Drehbuch: Kathrin Resetarits, frei nach dem Roman “Am Anfang war die Nacht Musik” von Alissa Walser
Regie: Barbara Albert

Wien 1777. Die früh erblindete 18jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als Klavier-Wunderkind bekannt. Nach zahllosen medizinischen Fehlbehandlungen wird sie dem umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Langsam beginnt Resi in dem offenen Haus der Mesmers, zwischen Rokoko und Aufklärung, das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht…

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Life Guidance
Drehbuch: Ruth Mader, Martin Leidenfrost
Regie: Ruth Mader

Der Film spielt in der nahen Zukunft, in einer Welt des perfektionierten Kapitalismus. Die Gesellschaft wird von einer Schicht an Leistungsträgern getragen, von fröhlich-motivierten Menschen einer lichten, freundlichen, transparenten, perfekt funktionierenden Mittelschichtwelt; die sogenannten Minimum-Bezieher werden in Schlafburgen ruhig gestellt. Die überwältigende Mehrheit der Leistungsträger fühlt sich glücklich und selbstverwirklicht. Für den Rest von ihnen hat man eine outgesourcte Agentur installiert: Life Guidance soll auch sie zu optimalen Menschen machen.
Alexander, Mitglied der Mittelschicht, arbeitet im Finanzsektor; wie die anderen hat er das System verinnerlicht. Ein falscher Satz zu seinem Kind reicht aber aus, und Life Guidance wird eingeschaltet. Ein Agent von Life Guidance leitet ihn
an, optimal zu werden, und dringt immer weiter in sein Leben ein. Alexander beginnt sich aufzulehnen, und in aller Helligkeit und Freundlichkeit tritt ihm das Grauen des Systems entgegen.

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Zauberer
Drehbuch: Clemens Setz, Sebastian Brauneis, Nicholas Ofczarek
Regie: Sebastian Brauneis

Ein Psychiater und seine blinde Freundin, die verbunden sind durch ein dunkles Geheimnis. eine Schulkrankenschwester, die mit ihrer Kündigung weit mehr verliert als nur ihre Arbeit. Ihr Bruder, der bereit ist, alles für sie zu tun. Eine verzweifelte Mutter, die sich liebevoll um ihren Sohn im Wachkoma sorgt – und die bereit ist, Unerhörtes zu versuchen, um ihn wieder zu erreichen. Ein junger Mann, der sich selbst verkauft, weil er sich schon vor langem verloren hat. Ein Schüler, dessen vermeintlich harmloser Streich all diese Schicksale verknüpft. Und ein Junge, der verschwindet. Die Leben dieser Personen verknüpfen sich irreversibel in der Anonymität der Großstadt.

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