Thomas Pluch Drehbuchpreis 2020 - Nominierungen


sind für den Hauptpreis und Spezialpreis der Jury nominiert.

 
 
 
Herzjagen

Herzjagen
Drehbuch und Regie: Elisabeth Scharang
nach Motiven des Romans „Herznovelle“ von Julya Rabinowich

Caroline Binder hat ein schönes Zuhause, eine gute Ehe und ein chronisch krankes Herz. Herzspezialist Paul Hoffmann, Koryphäe auf seinem Gebiet, verspricht seiner Patientin Heilung durch eine neue Herzklappe – und er hält sein Versprechen.
Caroline wird gesund und alle sind glücklich. Außer Caroline selbst. Sie kann und will die Erwartung der anderen, dass sie sich in ein normales Leben mit einem gesunden Herz einfügt nicht erfüllen. Für sie selbst fühlt es sich nämlich alles anders als normal an, dieses starke Herz.

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Little Joe

Little Joe
Drehbuch: Jessica Hausner und Geraldine Bajard
Regie: Jessica Hausner

Alice ist Alleinerzieherin und leidenschaftliche Wissenschaftlerin im Bereich der Grünen Gentechnik. Als Pflanzenzüchterin in einer auf Zierpflanzen spezialisierten Firma entwickelt sie eine neue Spezies, die nicht nur besonders schön ist, sondern auch besonders gut riecht: wenn man die Pflanze aufmerksam pflegt, warm hält und zu ihr spricht, entwickelt sie einen therapeutischen Effekt: die Blume macht glücklich. Unerlaubterweise bringt Alice eine der Blumen als Geschenk für ihren Teenager-Sohn Joe mit nach Hause. Sie nennen die Pflanze ”Little Joe”- aber indem die Blume wächst und gedeiht, wächst ebenso Alices Verdacht, dass diese von ihr geschaffene purpur rote Blume nicht so harmlos ist wie ihr Spitzname vermuten lässt.

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Nobadi 300 (c) Thimfilm

Nobadi
Drehbuch und Regie: Karl Markovics

Robert Senft, 93, lebt in einem Schrebergartenhaus am Stadtrand von Wien.
Sein Hund ist in der Nacht gestorben und Senft will ihn heimlich im Garten begraben.
Als der Stiel der Spitzhacke bricht, fährt Senft zum Baumarkt, einen neuen besorgen.
Auf dem Rückweg spricht ihn ein junger afghanischer Flüchtling nach an. Ob Senft Arbeit für ihn habe? Der Afghane Adib hinkt, ist mit vier Euro in der Stunde einverstanden. Während der Arbeit kommt es zu einer zaghaften Annäherung zwischen Senft und Adib.
NOBADI erzählt die Geschichte zweier Menschen, die nichts miteinander gemeinsam haben, aber für ein paar Stunden alles miteinander teilen.

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The Trouble with beeing born (c) Panamafilm

The Trouble with Being Born
Drehbuch und Regie: Sandra Wollner und Roderick Warich

Elli ist ein Android und lebt bei einem Mann, den sie Papa nennt. Sie lassen sich durch den Sommer treiben, schwimmen tagsüber im Pool und abends nimmt er sie mit ins Bett. Sie macht ihn glücklich, dazu ist sie da. Er hat sie nach einer Erinnerung erschaffen. Eine Erinnerung, die ihr nichts und ihm alles bedeutet. Für sie ist es lediglich eine Programmierung, der sie folgt – eines Nachts, tief in den Wald hinein, einem verblassenden Echo hinterher. Die Geschichte einer Maschine und der Geister, die wir alle in uns tragen.

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Revoluzzer (c) Freibeuterfilm

Waren einmal Revoluzzer
Drehbuch und Regie: Johanna Moder
Drehbuchmitarbeit: Marcel Mohab, Manuel Rubey

Schicke Altbauwohnung, guter Job, soziale Sicherheit: Die befreundeten Paare Helene und Jakob sowie Volker und Tina waren früher mal richtig wild unterwegs, mittlerweile sind sie (fast) erwachsen. Doch dann bringt eine besoffene Idee einen russischen Dissidenten und seine Familie nach Wien, und die geregelten Verhältnisse stürzen ein wie ein Kartenhaus … Die Revolution ist in Pension: Johanna Moders Tragikomödie (mit u. a. Julia Jentsch und Manuel Rubey) ist ein präziser Kommentar zur Wohlstandsgesellschaft – und ihren äußeren und inneren Grenzen.

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