Thomas Pluch Drehbuchpreis 2019 - Nominierungen


sind für den Hauptpreis und Spezialpreis der Jury nominiert.

 
 
 
Angelo

Angelo
Drehbuch: Markus Schleinzer, Alexander Brom
Regie: Markus Schleinzer

Die Geschichte des berühmten „Hofmohren“ Angelo Soliman, mythologische Figur der
Wiener Stadtgeschichte, einst als Kindersklave gekauft, später Kammerdiener,
herumgereichtes Exponat der Sammlung, Freimaurer, nach seinem Ende präpariertes
Ausstellungsobjekt. „Based on a true story“ und ein Teil europäischer Geschichte.
ANGELO erzählt Kolonialgeschichte, körperliche und geistige Vereinnahmung.
Ein Film über Deutungshoheiten. Und die Chronologie eines Verstummens.

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Der Boden unter

Der Boden unter den Füßen
Drehbuch und Regie: Marie Kreutzer

Mit Ende 20 glaubt Lola ihr Privatleben ebenso fest im Griff zu haben wie ihren
Job als Unternehmensberaterin. Niemand weiß von ihrer Schwester Conny und der
Geschichte psychischer Krankheit, die sich durch ihre Familie zieht. Doch als die
Umstände Lola zwingen, Conny einen größeren Platz in ihrem Leben einzuräumen
und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht sie selbst den Boden unter den Fü.en zu
verlieren.

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Joy

Joy
Drehbuch: Sudabeh Mortezai

JOY erzählt die Geschichte einer jungen Frau aus Nigeria, die im Teufelskreis von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung gefangen ist. Sie arbeitet in Wien als Prostituierte, um sich von ihrer Zuhälterin, der Madame, freizukaufen, ihre Familie in Nigeria zu unterstützen und ihrer kleinen Tochter eine Zukunft zu sichern. Die Freiheit scheint für Joy in greifbarer Nähe, als ihr die Madame die Kontrolle über Precious übergibt,ein junges Mädchen aus Nigeria, das noch nicht bereit ist, sich in ihr Schicksal zu fügen.

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Murer

Murer – Anatomie eines Prozesses
Drehbuch und Regie: Christian Frosch

Graz 1963. Vor Gericht steht der ehemalige SS-Führer Franz Murer, Leiter des Ghettos von Vilnius von 1941-43. Holocaust-Überlebende reisen an um gegen Murer auszusagen. Die Beweislage ist erdrückend. Dennoch wird Franz Murer unter Beifall der Bevölkerung freigesprochen. Einer der größten Justizskandale Österreichs.
MURER erzählt von der Machtlosigkeit der Wahrheit – und wie leicht Politik jenseits moralischer Werte agieren kann – wenn alle mitspielen.

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Nevrland bearb

Nevrland
Drehbuch und Regie: Gregor Schmidinger

Der 17-jährige Jakob wohnt mit seinem Vater und Großvater in einer kleinen Wohnung in Wien. Um sich etwas Geld für das anstehende Studium zu verdienen, jobbt er als Aushilfe in dem Schlachthof, in dem auch sein Vater arbeitet. Doch eine zunehmende Angststörung macht ihm das Leben immer schwerer. Eines Nachts lernt er in einem Sex-Cam-Chat den 26-jährigen Künstler Kristjan kennen. Aus dem Gespräch entwickelt sich eine virtuelle Freundschaft, und auch in der realen Welt kreuzen sich die Wege der beiden auf unheimliche Weise – ohne dass es zu einer richtigen Begegnung kommt. Nach einem schweren Schicksalsschlag nimmt Jakob allen Mut zusammen und verabredet sich mit dem mysteriösen Fremden. Als die beiden sich in Kristjans Wohnung treffen, hat Jakobs Reise nach Nevrland und zu den Wunden seiner Seele längst begonnen…

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