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Thomas Pluch Drehbuchpreis 2019

Die PreisträgerInnen


Der drehbuchVERBAND Austria freut sich im Namen des Preisstifters Bundeskanzleramt Kunst und Kultur die Preisträger*innen der Thomas Pluch Drehbuchpreise 2019 bekannt zu geben. Die internationale Jury hat aus den fünf nominierten Drehbüchern den mit 12.000.- Euro dotierten

Thomas Pluch Hauptpreis ausgewählt, er geht an:

Der Thomas Pluch Spezialpreis der Jury geht zu je 7.000.- Euro an:

Die internationale Jury bestand aus Martina Haubrich (Produzentin, DE), Hüseyin Tabak (Filmregisseur, Drehbuchautor, DE), Eva Vitija (Drehbuchautorin, Filmregisseurin, CH).

Für den Haupt- und den Spezialpreis der Jury waren Angelo von Markus Schleinzer und Alexander Brom, Der Boden unter den Füßen von Marie Kreutzer, Joy von Sudabeh Mortezai, Murer – Anatomie eines Prozesses von Christian Frosch und Nevrland von Gregor Schmidinger nominiert.

Die nationale Jury, bestehend aus Petra Ladinigg (Drehbuchautorin, AT), Valentin Hitz (Drehbuchautor, Regisseur, AT), Evi Romen (Editorin, Drehbuchautorin, AT), hat aus 29 Einreichungen fünf Drehbücher für den Hauptpreis nominiert und den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme zu 3.000.- Euro vergeben.

Den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme erhält:

Der Thomas Pluch Drehbuchpreis feiert heuer sein 27-jähriges Bestehen, er ist mit einem Preisgeld von insgesamt 22.000.- Euro eine der wichtigsten filmischen Auszeichnungen des Landes.

Prämiert werden realisierte Drehbücher abendfüllender Kino- und Fernsehspielfilme heimischer DrehbuchautorInnen des letzten Jahres.
Die feierliche Preisverleihung fand gemeinsam mit dem Carl-Mayer-Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale’19 am Freitag, 22. März 2019 im Hotel Wiesler in Graz statt.

Weitere Informationen >

 
Artikel 13 II

Europe for Creators wirkt Google’s beispiellosem Lobbying entgegen

Informationen auf neuer Webseite


EUROPE FOR CREATORS setzt mit einer neuen Homepage ein Zeichen gegen die massive Desinformationskampagne von Google rund um Artikel 13 der Europäischen Urheberrechtsnovelle.
Was steht tatsächlich in der Richtlinie und wie funktioniert der Prozess?
Die Homepage www.article13.de und der Newsletter INSIGHT13 gehen seriös auf das Thema ein und fokussieren auf diese Kernfrage.

Google nutzte seine Finanzstärke und seine Plattform YouTube, um eine der größten Lobbying Kampagnen, die die Europäische Union in den letzten Jahren gesehen hat, zu organisieren, ohne dabei zu sehr auf die Wahrheit zu achten. YouTube Manager haben behauptet, dass Artikel 13 die Plattform in Europa lahmlegen würde und dass 35 Millionen Accounts möglicherweise entfernt werden müssten. Die Plattform und ihre Verbündeten haben versucht, Kinder und junge User zu manipulieren, um falsche Behauptungen über Artikel 13 zu verbreiten.
Es ist äußerst besorgniserregend, dass eine Medienplattform mit solch dominanter Position ihr Service benutzt, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und rein private und wirtschaftliche Interessen durch Fehlinformation, Panikmache und Fake News zu verteidigen.
Mit einer klaren Zeitleiste, der Beantwortung häufig gestellter Fragen und einer Erklärung der jetzigen Version des Europäischen Parlaments zu Artikel 13 bietet die Homepage genaue und einfach verständliche Einblicke in die Debatte und deckt die Vorteile von Artikel 13 auf. Es wird Zeit, dass YouTube endlich die notwendigen Schritte hin zu mehr Transparenz, Verantwortlichkeit und Verantwortung auf seiner Plattform setzt. Das wird aber erst passieren, wenn klare und faire Regeln etabliert sind.

Durch Artikel 13 können Inhalte auf faire Art und Weise geteilt werden und das willkürliche Entfernen von Inhalten und andere unfaire Praktiken von Plattformen wie YouTube wird unterbunden.

EUROPE FOR CREATORS ist eine Gruppe von Organisationen aus ganz Europa, in denen sich AutorInnen, Musikschaffende, ProduzentInnen, Schauspieler, Filmemacher und viele andere zusammengeschlossen haben.
Wir stehen für rund 12 Millionen Jobs in den Branchen der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft und befürworten die Urheberrechts-Richtlinie.

Zur Webseite www.article13.de

Und es gibt auch unzählige Alternativen zu Google, hier drei davon:
duckduckgo.com
www.startpage.com
www.qwant.com

 
Copyright Europa

EU-Parlament: Ja für ein starkes Urheberrecht und gerechte Vergütung

Informationen zur Abstimmung

Es war alles andere als zu erwarten, nun freuen wir uns umso mehr über das Ergebnis:
Das EU-Parlament stimmte am 12.9.2018 für die Urheberrechtsreform und tritt somit für ein starkes Leistungsschutzrecht ein.
Damit sollen Internetplattformen wie Google, YouTube und Facebook künftig verpflichtet werden, Kulturschaffende und Medien zu vergüten, wenn sie deren Produktionen zum Hochladen anbieten. Zudem sollen sie für Verletzungen des Urheberrechts haftbar gemacht werden.
Das betrifft auch ganz konkret DrehbuchautorInnen. Aus diesem Grund hat sich der Drehbuchverband Austria massiv gemeinsam mit den europäischen KollegInnen für diese Reform eingesetzt.
Webseite des Europäischen Parlaments (Copyright Directive) >

Aus diesem Anlass gab es diverse Aktivitäten:

Erklärung der Europäischen Kreativschaffenden
Die Federation of Screenwriters in Europe – FSE, der auch der Drehbuchverband Austria angehört, hat gemeinsam mit weiteren Europäischen Verbänden und Verwertungsgesellschaften, die insgesamt rund 155.000 Mitglieder vertreten, eine Erklärung formuliert, die sich für ein starkes Urheberrecht und faire Bedingungen für Filmschaffende ausspricht.
Zur Erklärung >
Hier auch eine Möglichkeit die Anliegen zu unterstützen: Zur Petition >

Im Zuge der 75. Filmfestspiele in Venedig schlossen sich 165 DrehbuchautorInnen, RegisseurInnen und weitere Filmschaffende in der “Venice Declaration” den Forderungen an.
“We, audiovisual authors, absolutely need this Directive to be adopted on time: to ensure freedom of expression and independence of creators as well as authors’ rights. The principle of fair and proportionate remuneration, improved measures on the transparency of the exploitation and contract adjustment mechanism will make a big difference. With these provisions, the Directive will improve our position in the industry.”
Zur Deklaration >

 
Kontrakt 18

Kontrakt 18

Eine Initiative der deutschen DrehbuchautorInnen

Deutsche DrehbuchautorInnen fordern mehr Rechte, insbesondere, was die Intaktheit ihrer Arbeiten und ihre Position im kreativen Prozess betrifft. Der verbands- und organisationsunabhängige Initiative Kontrakt 18 geht es um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Qualitätssicherung und -steigerung und die Angleichung an internationale Vertragsstandards. Ab dem 1. Juli 2018 werden die UnterzeichnerInnen dieser Erklärung nur dann in Vertragsverhandlungen eintreten, wenn ihnen folgende Optionen angeboten werden:
1: Die/der AutorIn verantwortet das Buch bis zur endgültigen Drehfassung. Sämtliche Bearbeitungen des Buchs müssen von der Autorin/vom Autor autorisiert werden.
2: Die/der AutorIn hat Mitspracherecht bei der Auswahl der Regisseurin oder des Regisseurs. Die Entscheidung über die Besetzung der Regie wird einvernehmlich getroffen.
3: Die/der AutorIn wird zu den Leseproben eingeladen.
4: Die/der AutorIn wird das Recht eingeräumt, die Muster und den Rohschnitt zum frühestmöglichen Zeitpunkt sehen und kommentieren zu können. Der Autor/die Autorin wird zur Rohschnittabnahme eingeladen.
5: Die/der AutorIn wird bei allen Veröffentlichungen in Zusammenhang mit dem Filmprojekt (Pressemitteilungen, Programmhinweise, Plakate etc.) namentlich genannt und zu allen projektbezogenen öffentlichen Terminen eingeladen.
6: Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner verpflichten sich dazu, Aufträge zu Buch-Überarbeitungen (Rewrites, Polishing u. ä.) nur anzunehmen, wenn sie sich zuvor mit den aus dem Projekt ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen verständigt haben.
Zur Webseite >

 
EU Studie Remuneration

EU Audiovisual Authors’ Remuneration Research

Erste Ergebnisse der Studie

Viele Mitglieder des drehbuchVERBAND Austria beteiligten sich an einer Studie, welche die Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen von AutorInnen audiovisueller Werke in ganz Europa untersucht.
Das sogenannte EU Audiovisual Authors’ Remuneration Research Project wurde unter anderem von der Federation of European Film Directors (FERA) und der Federation of Screenwriters in Europe (FSE) mitgetragen, von der Research Group CuDOS, Department of Sociology at the University of Ghent durchgeführt und der BVR services GMBH (German Directors Guild) geleitet.
Die Ergebnisse dienen als Grundlage bei den Verhandlungen zum EU-Urheberrechts-Gesetz und den Vergütungen im Online-Bereich sowie einzelnen nationalen Verbänden zu Vergleichs- und Argumentationszwecken.
Nun gibt es erste Ergebnisse, die wir der gesamten Branche nicht vorenthalten wollen, sie können unter folgenden Links nachgelesen werden:
Zusammenfassung:
http://www.filmdirectors.eu/wp-content/uploads/2018/03/FERA-FSE-Audiovisual-Authors-Remuneration-study_First-results-March-2018.pdf
Detail-Ergebnisse:
http://www.cultuurenmedia.be/images/Audovisual-authors_first-results-march-2018.pdf

 

Musterverträge für Drehbücher

Service für Mitglieder

Wir freuen uns sehr, nach intensiver Vorarbeit und im Austausch mit unseren Mitgliedern die Musterverträge für Drehbücher präsentieren zu können. Unterstützt von der Literar Mechana und verfasst von Rechtsanwalt Harald Karl liegen nun fünf Versionen vor:

Unser Anliegen ist es, DrehbuchautorInnen bei ihren Vertragsverhandlungen zu unterstützen und Standards in der Branche zu etablieren. Die Musterverträge werden ausschließlich an Mitglieder des Drehbuchverbands nach Anforderung geschickt.

 
Weitere Details hier >
 
FSE Petition

EU-weite Petition für gerechte Vergütung

Jetzt unterschreiben!

Die FSE (Europäischer Drehbuchverband), FERA (Federation of European Film Directors) und SAA (Society of Audiovisual Authors) haben eine Deklaration verfasst, die sich für bessere Vertragsbedingungen, faire Honorare und eine gerechte Onlinevergütung für AutorInnen audivisueller Werke stark macht.
Diese Deklaration wurde an EU Kommissar Gabriel, an den Bulgarischen Minister Pavlova und Banov (Bulgaria’s Presidency of the Council of the European Union) und weiteren VertreterInnen des Europäischen Parlaments geschickt.
Um diesen Forderungen weiter Gewicht zu verleihen, gibt es die Deklaration auch als Petition >

 
kontakt drehbuchverband
Austria
Stiftgasse 6
A-1070 Wien
Tel +43 1 526 85 03
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