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Thomas Pluch Drehbuchpreis 2018

Ausschreibung

Der Drehbuchverband Austria freut sich, die Ausschreibung des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2018 bekannt zu geben. Die Preise in der Gesamthöhe von 22.000 Euro werden vom Bundeskanzleramt für Kunst und Kultur gestiftet und im Rahmen der Diagonale, Festival des österreichischen Films, verliehen.

Der Zeitraum der öffentlichen Erstaufführung umfasst den 1. Jänner 2017 bis 16. März 2018.
Die Einreichfrist endete am 21. Dezember 2017.
Die feierliche Preisverleihung findet gemeinsam mit dem Carl-Mayer-Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale’18 am Freitag, 16. März 2018 im Hotel Wiesler in Graz statt.

Alle weiteren Unterlagen wie das Einreichformular, detailierte Informationen und die Statuten finden Sie hier >

 
FSE Petition

EU-weite Petition für gerechte Vergütung

Jetzt unterschreiben!

Die FSE (Europäischer Drehbuchverband), FERA (Federation of European Film Directors) und SAA (Society of Audiovisual Authors) haben eine Deklaration verfasst, die sich für bessere Vertragsbedingungen, faire Honorare und eine gerechte Onlinevergütung für AutorInnen audivisueller Werke stark macht.
Diese Deklaration wurde an EU Kommissar Gabriel, an den Bulgarischen Minister Pavlova und Banov (Bulgaria’s Presidency of the Council of the European Union) und weiteren VertreterInnen des Europäischen Parlaments geschickt.
Um diesen Forderungen weiter Gewicht zu verleihen, gibt es die Deklaration auch als Petition >

 

FSE European Screenwriters Award 2017

Anne Landois gewinnt mit “Engrenages”

Anne Landois, Showrunner und Drehbuchautorin der vielfach ausgezeichneten TV-Serie Engrenages (Spiral), gewinnt den zweiten FSE European Screenwriters Award. Der Preis wurde am 23. November 2017 von der Federation of Screenwriters in Europe (FSE) in Brüssel im Rahmen eines feierlichen Festakts vergeben. Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung!
Die französische Kriminal- und Justizserie Engrenages gewann schon 2015 den International Emmy Award für Beste Serie und einen Globes de Cristal Award.
Als Österreichischer Beitrag war Agnes Pluch nominiert, sie wurde in der zeitgleich zur Verleihung erscheinenden Publikation, welche wichtige europäische Drehbuchautor*innen portraitiert, vorgestellt.

Ziel des FSE Award ist es auf die Bedeutung der Drehbuchautor*innen für den Film sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei politischen EntscheidungsträgerInnen aufmerksam zu machen und die Vernetzung auf europäischer Ebene zu intensivieren. Die Nominierten wurden von den einzelnen Mitgliederverbänden vorgeschlagen, den Preis selbst vergibt der Vorstand der FSE.

Vom 23. bi 25. November fand im Zuge der Verleihung des zweiten European Screenwriters Award die Generalversammlung des Europäischen Drebuchverbands statt. Der österreichische Drehbuchverband war durch Geschäftsführerin Wilbirg Brainin-Donnenberg, Autor und Vorstandsmitglied Jacob Groll, sowie Rechtsanwalt Harald Karl vertreten.
Themenschwerpunkte waren die anstehenden Entscheidungen zu TV und Film-relevanten EU-Richtlinien, allen voran die „Directive on Copyright in the Digital Single Market“ – diese wird aller Voraussicht nach innerhalb des nächsten Jahres zur Abstimmung gebracht und ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch heftig umfochten. Dementsprechend wurden Möglichkeiten des europäischen und der länderspezifischen Verbände besprochen, diese wichtige Entscheidung politisch zu beeinflussen. Hier werden in den nächsten Monaten der Vorstand und auch die einzelnen Mitglieder unseres Verbands gefragt sein, gemeinsam zu intervenieren, um die zukünftige Absicherung und Vergütung der DrehbuchautorInnen zu sichern.
Wichtige Themen waren ausserdem die länderspezifisch unterschiedliche Veränderung der Branche im Zuge neuer VOD-Player am Markt (Netflix, Amazon) – hier zeigte sich einmal mehr die richtungsweisende Position der skandinavischen Länder. Wichtiges Thema war auch die „Metoo“ Bewegung und Erkenntnisse und Reaktionen der einzelnen Länder und Verbände darauf.
Der Präsident Robert Taylor und das Executive Commitee der FSE wurden zum Abschluss der Versammlung neu gewählt.

 

Vorstandswahl

drehbuchVERBAND Austria
Der Vorstand des drehbuchVERBAND Austria wurde am 16.10.17 ebenfalls bei der Generalversammlung wieder gewählt: Eva Spreitzhofer (Obfrau), Agnes Pluch (Obfrau-Stellvertreterin), Hilde Berger, Milan Dor, Marie Kreutzer, Ulrike Schweiger. Wir gratulieren herzlich!
Durch den Abgang zweier Vorstandsmitglieder ergab sich folgende Änderungen: Jacob Groll wurde 2017 in den Vorstand kooptiert und nun fix gewählt, nachdem Max Gruber seine Tätigkeit beendet hatte, Sandra Bohle legte ihre Funktion zurück, statt ihr ist Valentin Hitz nun neues Vorstandsmitglied. Herzlichen Dank an Sandra Bohle und Max Gruber für ihr Engagement.

 
Gewinner_innen und Jurien
Publikum
 
Händl Klaus (c) Reiner und Riedler
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Monja Art 200
Tizza Covi 200a
Nora Friedel

Thomas Pluch Drehbuchpreis 2017

Die PreisträgerInnen


Der drehbuchVERBAND Austria freut sich im Namen des Preisstifters Bundeskanzleramt Kunst und Kultur die Preisträger_innen der Thomas Pluch Drehbuchpreise 2017 bekannt zu geben. Die internationale Jury hat aus den fünf nominierten Drehbüchern den mit 12.000.- Euro dotierten

Thomas Pluch Hauptpreis ausgewählt, er geht an:

Der Thomas Pluch Spezialpreis der Jury geht ex equo zu je 3.500.- Euro an:

Die Internationale Jury bestand aus Stienette Bosklopper (Produzentin, Drehbuchautorin, Produzentin von Nanouk Leopold, NL), Angelina Maccarone (Drehbuchautorin, Regisseurin, Lola-Preisträgerin für das beste unverfilmte Drehbuch 2017, DE), Peter Stephan Jungk (Schriftsteller, Drehbuchautor und Dokumentarfilmer, sein Film Auf Ediths Spuren wird auf der Diagonale 2017 gezeigt, USA/AT)

Für den Haupt- und den Spezialpreis der Jury waren Kater von Händl Klaus, Liebe möglicherweise von Michael Kreihsl, Mister Universo von Tizza Covi, Die Notlüge von Pia Hierzegger und Siebzehn – von Monja Art nominiert.

Die nationale Jury, bestehend aus Johanna Moder (Drehbuchautorin, Regisseurin, AT), Goran Rebic (Drehbuchautor, Regisseur, AT), Ulrike Schweiger (Drehbuchautorin, Regisseurin, Dramaturgin, AT), hat aus 23 Einreichungen fünf Drehbücher für den Hauptpreis nominiert und den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme zu 3.000.- Euro vergeben.

Den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme erhält:

Der Thomas Pluch Drehbuchpreis feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen mit einer Hommage an den Namensstifter Thomas Pluch und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 22.000.- Euro eine der wichtigsten filmischen Auszeichnungen des Landes.

Prämiert werden realisierte Drehbücher abendfüllender Kino- und Fernsehspielfilme heimischer DrehbuchautorInnen des letzten Jahres.
Die feierliche Preisverleihung fand gemeinsam mit dem Carl-Mayer-Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale’17 am Freitag, 31. März 2017 im Hotel Wiesler in Graz statt.

Weitere Informationen >

 

Musterverträge für Drehbücher

Service für Mitglieder

Wir freuen uns sehr, nach intensiver Vorarbeit und im Austausch mit unseren Mitgliedern die Musterverträge für Drehbücher präsentieren zu können. Unterstützt von der Literar Mechana und verfasst von Rechtsanwalt Harald Karl liegen nun fünf Versionen vor:

Unser Anliegen ist es, DrehbuchautorInnen bei ihren Vertragsverhandlungen zu unterstützen und Standards in der Branche zu etablieren. Die Musterverträge werden ausschließlich an Mitglieder des Drehbuchverbands nach Anforderung geschickt.

 
Weitere Details hier >
 
for a 100 lives

For a Thousand Lives: Be Human.

Initiative von der Europäischen Filmbranche zur Flüchtlingssituation

Schockiert von den jüngsten Ereignissen der humanitären Krise direkt im Herz der EU haben Ursula Wolschlager und Nathalie Borgers eine Initiative mit der Aufforderung an europäischen Filmschaffenden gestartet, ihre Stimmen zur aktuellen Situation zu erheben:
Wir sind fest davon überzeugt, dass wir als FilmemacherInnen verpflichtet sind uns dazu zu äußern, vor allem dann wenn die Boulevardpresse fremdenfeindliche Stimmung schürt und Menschenrechte missachtet werden. Seit letzter Woche haben mehr als 3500 FilmemacherInnen, SchauspielerInnen und andere Fachleute der Filmbranche aus ganz Europa unterzeichnet. (Die beeindruckende Liste findet sich auf der Webseite)
Angesichts der dramatischen Geschwindigkeit der Ereignisse wäre eine Veröffentlichung bis Ende dieser Woche wichtig. Wenn Sie sich mit den Inhalten des Aufrufs identifizieren, bitte unterzeichnen Sie und leiten es an Ihre KollegInnen, MentorInnen und MitarbeiterInnen weiter.

Vielen Dank für Ihre/Deine Unterstützung.
Lassen Sie uns unsere Stimmen erheben gegen diese unerträglichen Zustände!
Zur Webseite >

 

UrheberInnenrechtsnovelle zur Speichermedienvergütung

Stellungnahmen

Die UrheberInnenrechtsnovelle, die für alle Filmschaffende gravierende Auswirkungen hat, ist beschlossen. Trotz der intensiven Bemühungen gemeinsam mit dem Dachverband und der Literar Mechana ist es uns nicht gelungen, strittige Punkte zu entschärfen oder Verbesserungen zu erreichen. Verhängnisvoll ist die Speichermedienvergütung, die gegenüber der derzeitigen Situation eine Verschlechterung darstellt.
Hier die Stellungnahme der Literar Mechana und des Kulturrats Österreich.
Stellungnahme Literar Mechana >
Stellungnahme Kulturrat Österreich >

 
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WCOS 03 World Conference of Screenwriters in Warschau

Berichte über die Konferenz

Anfang Oktober fand zum 3. Mal die Weltkonferenz der DrehbuchautorInnen statt. Über 250 AutorInnen aus aller Welt setzten sich mit wichtigsten Fragen rund um das kreative Selbstverständnis und das wirtschaftliche Überleben der DrehbuchautorInnen auseinander. In Podiumsdiskussionen wurden die Veränderungen des TV-Marktes, die Stärkung der Position der AutorInnen durch das Showrunner-Modell hin zu einer Ausweitung der Verantwortung im Produktionsbereich bis zum Final Cut, wie es sowohl im US-Amerikanischen, Britischen und Skandinavischen Raum immer erfolgreicher praktiziert wird, besprochen.
30 Drehbuchverbände, die weltweit rund 56.000 Autoren und Autorinnen vertreten, verfassten sowohl die Warschau Resolution, die auf die zunehmend prekäre Lage der DrehbuchautorInnen durch kontinuierliche Vorleistung und buy-out Verträge hinweist als auch die Women’s Resolution, die auf die weltweit durch Statistiken erwiesene Benachteiligung von Autorinnen bei der Vergabe von Drehbuchaufträgen, Förderungen, Entlohnung, deren unmittelbare Auswirkung auf die Karriere von Autorinnen aufmerksam macht und zu einer 50% Quote in allen Genres und Budgethöhen aufruft.

Österreich war durch den drehbuchVERBAND Austria vertreten, hier finden Sie kurze, informative Tagungsberichte von Hilde Berger und Christian Neubacher, Jacob Groll und Fritz Ludl.

 
Weitere Details hier >
 
kontakt drehbuchverband
Austria
Stiftgasse 6
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Tel +43 1 526 85 03
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